Astrologie

 

Eigentlich bedeutet "Astrologie" Wissenschaft von den Sternen- nicht zu verwechseln mit der "Astronomie", der Wissenschaft und Erforschung von Himmelskörpern, ihren Bewegungen, ihrer chemischen und physischen Beschaffenheit.

In der Antike gab es nur die Astrologie, und Astrologen beschäftigten sich mit allem, was mit den Sternen, Planeten und Sonne zu tun hatte. Ihren Bewegungen, aber auch ihrem Einfluss auf die Menschen erforschte man.

Erst viel später spaltete sich die Astronomie von der ursprünglichen Astrologie ab, eine neue Wissenschaft war geboren. In unserer heutigen Zeit, in der man gerne alles rationell und wissenschaftlich fundiert sieht, wird die Astrologie belächelt und als Phantasterei abgetan, dabei glaubten die Menschen von jeher an die Kraft der Sterne und tun es noch heute. 
Um 3200- 2500 v.Chr. bauten die Sumerer in Mesopotamien Pyramiden, die exakt nach dem Sternbild ausgerichtet waren.


(Quelle:www.pixelquelle.de)

So perfekt auf die Planeten abgestimmte Bauten findet man beispielsweise auch in Ägypten, wo die Pyramiden so genau gebaut wurden, das man heute noch an jeder Stelle ein Lot aufhängen könnte und es wäre immer gerade. Und das alles ohne Kran, Computer und Wasserwaage.

 


(Quelle:www.pixelquelle.de)

Das wohl bekannteste Europäische Observatorium ist das englische "Stonehenge" 

 

die Sage berichtet, das der Steinkreis von Überlebenden aus der "versunkenen Stadt Atlantis" erbaut wurde. Im inneren des Kreises konnte man (und kann man heute noch) die Umlaufbahn der Sonne verfolgen, Mond- und Sonnenfinsternis beobachten und meteorologische Vorhersagen treffen. Sie dienten dazu, günstige Zeitpunkte für Saat, Ernte und Opferfeste zu bestimmen. In ganz Großbritannien findet man noch heute viele dieser Steinkreise, aus mächtigen Megalithen gebaut.

In sämtlichen Kulturen wurden Sonne und Mond verehrt, sämtliche unerklärliche Dinge wurden den Planeten zugeschrieben. Langsam aber sicher entwickelte sich die Astrologie zu einer der stärksten Wissenschaften, der die Menschen vertrauten, von ihr hing schließlich die Saat und Ernte, also das Überleben der Menschen ab.

Lage Zeit berechnete man mit Hilfe der Astrologie "gute und schlechte Tage", sagte Krankheiten voraus. Der Okkultist Hermes Trismegistos (um 4500 v.Chr.-Ägypten) sagte in einem seiner Leitsätze:" Wie es unten ist, so ist es oben, wie es oben ist, so ist es unten." und stellte damit den Zusammenhang der Sternenkonstellation und den Menschen her.

Viele Mythologien beherrschen die Astrologie der Antike, Geschichten über Zeus und andere Götter versinnbildlichen die Sternzeichen, und deren Entstehung.  Die Geschichten und Sagen, an die die Menschen lange zeit glaubten sind für uns heute nur "Spinnerei", aber die klassischen Sternbilder gibt es noch immer und viele Menschen glauben an sie.

Die Astrologie heute, fernab von Mythen, ist zu einer Wissenschaft geworden, zu der immer mehr Menschen tendieren. Genaue Horoskope werden heute mittels Computern erstellt, und oft erkennt man erstaunliche Ähnlichkeiten, aber das Horoskop ist kein Stoppschild auf dem steht: Du bist so oder so, sondern es ist vielmehr als Wegweiser zu sehen auf dem steht: Du hast diese oder jene Anlagen: Mach was draus!

Das Horoskop zeigt eigentlich nur den Himmel, wie er zur  Zeit der Geburt ausgesehen hat. Wenn also jemand sagt, er hätte dieses oder jenes Sternbild, so besagt es eigentlich nur die Stellung der Sonne zur Zeit der Geburt. Es schreibt dem Menschen gewisse Anlagen, Neigungen und Charaktereigenschaften zu, die allerdings "flexibel" sind. Eben mit diesen Eigenschaften eines Sternzeichens kann man arbeiten und sie fördern (oder die negativen vermeiden). Ein Horoskop aus der Tageszeitung wird genauso wenig über einen Menschen aussagen, wie es seine Zukunft voraussehen kann. Allerdings können genau erstellte, sog. Geburtshoroskope ziemlich genau die Eigenschaften eines Menschen erfassen.

Ob man nun dran glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen, aber ob es tatsächlich wahr ist- wissen nur die Sterne...